Bürgermeisterwahl

Olaf Hermann – Bürgermeisterkandidat für Langen

Bürgermeisterkandidat Olaf Hermann

Olaf Hermann ist unser grüner Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Langen . Hier stellt er sich euch vor:

Langen ist für mich Heimat – im besten Sinne. Ich bin dort aufgewachsen und weiß aus eigener Erfahrung, wie viel diese Stadt Kindern, Jugendlichen und Familien bieten kann. Genau das zu bewahren und weiterzuentwickeln, verstehe ich als eine Art Generationenvertrag: heute Verantwortung übernehmen, damit auch morgen ein gutes Aufwachsen in Langen möglich ist.

Gleichzeitig steht unsere Stadt vor großen Aufgaben. Demografischer Wandel, Klimafolgen, steigende Anforderungen an Betreuung, Mobilität und Infrastruktur – all das müssen wir unter dem Druck knapper Kassen bewältigen. Dafür braucht es Entscheidungen, die nicht nur kurzfristig wirken, sondern langfristig tragen.

Für mich heißt das: eine Stadt mit viel mehr Grün, die dem Klimawandel Rechnung trägt. Bezahlbarer Wohnraum für Menschen in Berufen wie Pflege, Kinderbetreuung, Handwerk oder Logistik, eine generationengerechte Mobilität, starker sozialer Zusammenhalt und solide Finanzen. Mit Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg, moderner Verwaltung, kluger Nutzung von Fördermitteln und transparenter Bürgerbeteiligung können wir Langen zukunftsfest aufstellen.

Ich will die Stadtexperimente in der Bahnstraße mit aktiver Bürgerbeteiligung konsequent weiterführen, da sie bereits erste positive Effekte zeigen. Gleichzeitig setze ich mich für wirksamere Maßnahmen gegen die zunehmende Vermüllung öffentlicher Flächen ein. Das Projekt „Grüne Mitte“ möchte ich zügig umsetzen, um die Innenstadt aufzuwerten, Entwicklungsmöglichkeiten für Schulen zu schaffen und mehr Grün in die Stadt zu bringen.

Der Erhalt des historischen Baubestands ist mir wichtig und muss auch außerhalb der Altstadt mitgedacht werden. Zugleich will ich mehr bezahlbaren Wohnraum für Menschen Menschen in Berufen wie Pflege, Kinderbetreuung, Handwerk oder Logistik schaffen – insbesondere durch eine stärkere Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugenossenschaften.

Ergänzend setze ich auf die Entwicklung moderner Gewerbeflächen, Coworking-Angebote, kleinere Wochenmärkte sowie die Begrünung und Belebung zentraler Plätze, um lebendige und lebenswerte Quartiere in Langen zu entwickeln.

Ich ignoriere den Klimawandel nicht – er stellt Langen vor wachsende Herausforderungen. Deshalb setze ich auf konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Mit viel mehr Stadtgrün sowie Dach- und Fassadenbegrünungen schaffen wir natürliche Kühlung im Stadtgebiet. Regenwasser soll direkt für Stadtbäume nutzbar gemacht werden, während gezielte Entsiegelungen die Kanalisation entlasten und Überschwemmungen vorbeugen.

Die kommunale Wärmeplanung verstehe ich als Pflichtaufgabe und beziehe dabei ausdrücklich auch den Gewerbesektor mit ein.

Mit diesen Maßnahmen mache ich Langen widerstandsfähiger gegen Klimafolgen und verbessere gleichzeitig die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ich setze mich für ein integriertes und zukunftsfähiges Verkehrskonzept für Langen ein. Wir müssen alle Verkehrsträger besser miteinander vernetzen und den Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft ebenso gerecht werden, wie den Bedürfnissen von Familien, Berufspendlern und jungen Menschen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass Stadtteile wie Oberlinden, Neurott und Steinberg verlässlich angebunden bleiben und nicht verkehrspolitisch abgehängt werden.

Ich möchte den Verkehrsraum fairer und ausgewogener gestalten. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende sollen mehr Sicherheit und Platz bekommen, ohne den Autoverkehr und seine berechtigten Anforderungen zu ignorieren. Ergänzend treibe ich den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos voran, um den Umstieg auf nachhaltige Mobilität zu erleichtern und aktiv zu unterstützen.

Ich will den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, indem ich die Vereine besser vernetze – unter anderem durch einen zentralen Veranstaltungskalender und einen „Runden Tisch Vereine“. Außerdem setze ich mich für einen Beirat für Menschen mit Behinderungen und Senioren ein, baue die Jugendarbeit aus und stärke die Beteiligung junger Menschen.

Den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung will ich zügig sichern. Auch das Tierwohl ist mir sehr wichtig: Ich möchte den Tierschutz stärken, das Tierheim Dreieich besser unterstützen und mich für die Einrichtung einer Hundefreilauffläche einsetzen. Grundlage all dessen ist für mich eine transparente Bürgerbeteiligung, um Langen gemeinsam lebenswerter zu gestalten.

Ich will die Verwaltung konsequent digitalisieren und durch eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit effizienter aufstellen. Mit einem mobilen „Bürgerkoffer“ möchte ich Verwaltungsleistungen direkt zu mobilitätseingeschränkten Menschen nach Hause bringen. Dem Personalmangel begegne ich mit einer systematischen Personalbedarfsanalyse und einer wertschätzenden Führungskultur.

Gleichzeitig will ich die Wirtschafts- und Innovationskraft Langens stärken – durch gute Rahmenbedingungen für inhabergeführte Unternehmen, gezielte Fachkräftesicherung, eine enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und eine kluge Flächenpolitik. Dazu zählen die Reaktivierung innerstädtischer Gewerbebrachen, die Schaffung von Coworking Spaces und kleineren Flächen für das Handwerk sowie die gezielte Förderung unternehmerischer Potenziale, auch bei Menschen mit Migrationshintergrund.

Zur finanziellen Absicherung setze ich auf ein zentrales Fördermanagement, um Investitionen in die Infrastruktur zu ermöglichen und langfristig die Gewerbesteuereinnahmen zu stärken. Weiterhin werde ich mich in aller Deutlichkeit bei Land und Bund für eine bedarfsgerechte Reform der Gemeindefinanzierung einsetzen.

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