Startseite | RSS | Kontakt | Datenschutz | Impressum

04.10.2010 | Rubrik: Presse | Thema: Umwelt / Natur | Stichwort: Umweltzone

Metropolregion soll Umweltzone werden:
Stickstoffoxide stoppen nicht an der Stadtgrenze!

Grüne fordern Unterstützung für Frankfurter Vorstoß

Hans-Peter Bicherl
Hans-Peter Bicherl
Foto: Uta Mosler
Mit einem Antrag für die Kreistagssitzung am 3. November 2010 greifen die Grünen im Kreistag einen Vorstoß von Grünen und CDU in Frankfurt auf: Dort hatte sich bereits Anfang September das Parlament mit großer Mehrheit für eine Ausweitung der Umweltzone auf die gesamte Region ausgesprochen.

„Es gibt kein Stoppschild für Stickstoffdioxid an den Stadtgrenzen“, betont Hans-Peter Bicherl, umweltpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion aus Hainburg, „Deswegen müssen wir regional handeln und dürfen nicht auf vereinzelte Insellösungen setzen.“

Grundlage für das Ansinnen der Grünen ist eine Gesamtbelastungsstudie des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie für den Ballungsraum: Dort wird dargelegt, dass die Stickstoffoxidemissionen des Autoverkehrs an zahlreichen Straßen in der Region die von der EU vorgegebenen Grenzwerte um mehr als 50 % überschreiten ähnlich wie beim Feinstaub.

Stickstoffoxide schädigen die Atemwege. Darüber hinaus haben sie eine pflanzentoxische Wirkung und sind mit reaktiven Kohlenwasserstoffen und Sonneneinstrahlung die Reaktionspartner für die photochemische Ozonbildung und damit dem Problem des Sommersmogs.

In der Umweltzone gelten Benutzervorteile für schadstoffärmere Kraftfahrzeuge und stufenweise Fahrverbote für Fahrzeuge mit besonders hohem Schadstoffausstoß. Betroffen sind insbesondere alte Dieselfahrzeuge. In Frankfurt wurde die etwa 110 Quadratkilometer umfassende Umweltzone 2008 eingeführt. Im Januar 2010 folgte die 2. Stufe und ab 2012 dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in das Stadtgebiet.

Über Frankfurt hinaus wollen Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach Umweltzonen bilden.

„Nur eine einheitliche Lösung für die Region kann effektive Wirkung bringen und ist im Übrigen eine klare Orientierung für die Verkehrsteilnehmer“, unterstreicht Hans-Peter Bicherl, „separierte Ansätze sind zu kurz gedacht und nutzen letztlich niemand.“

Hans-Peter Bicherl


<<Juli 2022>>
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Pressemitteilungen Landtag

Im Hessischen Landtag kein Platz für Hass und Hetze  

Türkisch als Fremdsprache

GRÜNER Setzpunkt im zweiten Mai-Plenum

CDU und GRÜNE schlagen Astrid Wallmann als neue Landtagspräsidentin vor

Verlängerung Staatsvertrag mit dem Landesverband der Sinti und Roma

Rechte Chatgruppen in der hessischen Polizei

Internationaler Tag der Artenvielfalt am 22. Mai

Verfassungstag am 23. Mai

GRÜNE gratulieren Europas bestem Team

Weltbienentag: Auftaktveranstaltung der GRÜNEN-Bienen Tour 2022