03.03.2011 | Rubrik: Presse | Thema: Dietzenbach, Schule / Bildung | Stichwort: Dietzenbach, Schule
Schullandschaft Dietzenbach:
Das Schulangebot ist gut!
Grüne: CDU-Forderung nach einem Gymnasium verkennt komplett die Realität

Andrea Wacker-Hempel
Foto: Uta MoslerDie wiederkehrende Wahlkampfforderung der CDU nach einem Gymnasium für Dietzenbach zeugt für die Grünen von deren eingeschränkten und ideologisch gefärbten Blick auf die Realität:
„Es ist, als ob die Schallplatte bei der Dietzenbacher CDU hängengeblieben ist“, konstatiert Andrea Wacker-Hempel, Stadtverordnete in Dietzenbach und Kreistagsabgeordnete mit Sitz im Schulausschuss, „Trotzköpfig stampfen sie mit dem Fuß auf und kommen immer wieder mit dieser Forderung aus der Mottenkiste, die an der Realität vollkommen vorbeigeht.“
Dabei sind alle Argumente dazu längst ausgetauscht und es ist klar, dass ein solches Vorhaben aus guten Gründen auf keiner Ebene Unterstützung finden würde. Zu Recht fand diese Idee auch niemals Eingang in die Schulentwicklungsplanung des Kreises.
„Die beiden staatlichen Dietzenbacher Schulen sind gut, bieten G8 und G9 und erfreuen sich einer hohen Akzeptanz. Dazu gibt es eine Privatschule am Ort und ein problemlos erreichbares Gymnasium in der Nachbarkommune“, zählt Andrea Wacker-Hempel auf, „Angebotslücken gibt es nicht!“
Die Schülerzahlen werden in Dietzenbach steigen: Lt. Schulentwicklungsplan von derzeit 1552 auf 1615 für das Schuljahr 2011/2013. Einher gehen mit dem Anstieg wachsende Schülerzahlen auf der Ernst-Reuter-Schule. „Dort wird es perspektivisch notwendig werden, das Raumangebot zu erhöhen“, betont Andrea Wacker-Hempel.
„Die drängenden Probleme der Schulen sind wahrlich ganz andere als das Mantra für ein Gymnasium“, so Andrea Wacker-Hempel abschließend, „Wir brauchen Ganztagsangebote und wir brauchen Schulsozialarbeiter! Statt sich darum zu bemühen ergeht sich die CDU in gymnasialen Träumereien und hat zusammen mit der BfD / FWG und einer Stimme der Republikaner die Personalstellen für Schulsozialarbeit im aktuellen städtischen Haushalt mit dem Vermerk „künftig wegfallend“ gekennzeichnet.“


