16.11.2010 | Rubrik: Anträge | Thema: Verschiedenes | Stichwort: Dienstleistungen
Wirtschaftsplan 2011
Ziel: Dienstleistung vor Ort: bürgerfreundlich, umweltschonend, kostenneutral
Beabsichtigte Maßnahme: Schaffung eines dezentralen Angebotes
Produkt: Grundstücks- und Gebäudewirtschaft
Sachkonten: 65.03.01. 61790080 (Umzugskosten), 65.03.01.67000010 (Miete Kreishaus), 65.03.01.67000020 (Miete sonstige Objekte)
Antrag zur Kreistagssitzung am 8. Dezember 2010
Beschlussempfehlung:
Der Kreisausschuss wird aufgefordert, in Kooperation mit den Kommunen ein Konzept zu entwickeln, das vorsieht, vermehrt Dienstleistungen des Kreises vor Ort in den Kommunen anzubieten.
Die Dienstleistungen vor Ort sollen Aufgabenbereiche der Jugendhilfe, des Bereichs Hartz IV und der Führerscheinstelle umfassen. Zu prüfen ist, ob weitere Bereiche, wie z.B. die KFZ-Zulassung in Frage kommen.
Bevorzugt soll das Konzept ein regionalisiertes Angebot vorsehen: neben dem Angebot im Kreishaus für den Bereich Mitte sollen sowohl für das westliche Kreisgebiet als auch für das östliche Kreisgebiet Angebote vorgesehen werden.
Zu prüfen ist dabei auch, welche Angebote in die örtlichen Bürgerbüros integriert werden können. Ferner sollten leer stehende und offensichtlich nur schwer vermietbare Räumlichkeiten im HLL Dreieich in die Prüfung einbezogen werden.
Die o.g. Sachkonten in Höhe von 60.000 € für Umzüge, in Höhe von 2.950.000 € für Miete Kreishaus inkl. eines geschätzten Mietanteils in Höhe von 500.000 € für neue Räumlichkeiten und 63.000 € für Miete sonstige Objekte sind – anteilig entsprechend – zunächst mit einem Sperrvermerk zu versehen und in einem Nachtragswirtschaftsplan 2011 entsprechend anzupassen.
Begründung:
Die Räumlichkeiten des Kreishauses sind nicht mehr ausreichend:
Lt. Antwort des Kreisausschusses auf die Anfrage A 327 v. 28.10.2010 benötigt die Pro Arbeit 42 zusätzliche Räume. Weitere Räume werden offensichtlich von anderen Fachdiensten benötigt, da die Anzahl von 96 Räumen lt. Kreisausschuss als die Raumanzahl bezeichnet wird, die der zusätzliche Raumbedarf umfasst.
96 Räume nutzt z.Zt. der Fachdienst Jugend, dessen Auszug in ein anderes Bürogebäude in Dietzenbach geplant wird.
Mit einem offensichtlich notwendigen Auszug bestimmter Bereiche der Verwaltung aus dem Hauptgebäude sollte eine Dezentralisierung der Dienstleistungsangebote verbunden werden: Bürgerfreundlich – umweltschonend – kostenneutral sollte die Leitlinie der Planung sein.


