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03.09.2007 | Rubrik: Presse | Thema: Schule / Bildung, Seligenstadt / Mainhausen, Umwelt / Natur | Stichwort: Klimaschutz, Passivbauweise

Klimaschutz im Kreis Offenbach: Höchste Zeit für Vernunft am Bau!

Grüne fordern Passivbauweise für neues Schulgebäude in Seligenstadt

Mit einem Antrag für die Kreistagssitzung am 12. September 2007 fordert die grüne Kreistagsfraktion, das geplante neue Schulgebäude an der Giselastraße in Seligenstadt in Passivbauweise zu errichten – unabhängig davon, welche Größe der geplante Bau tatsächlich haben wird.

„Der Klimaschutz muss endlich auch im Kreis Offenbach Leitlinie für alle Bauvorhaben werden“, betont der umweltpolitische Sprecher der Kreistagsfraktion Hans-Peter Bicherl und verweist auf viele Chancen, die der Kreis bisher ungenutzt ließ: „Trauriges Paradebeispiel dafür ist das Haus des lebenslangen Lernens in Dreieich, das derzeit mit herkömmlichen Standards errichtet wird. Weder zahlreiche parlamentarische Initiativen dazu von uns noch die Klimawerbung der Kanzlerin haben bisher dazu geführt, dass hier ein Umdenken eingesetzt hat!“

„Längst könnten zudem viele Schul- und Sporthallendächer im Kreis mit Solarmodulen nachgerüstet sein“, unterstreicht Hans-Peter Bicherl, „Allein vom Dach der Käthe-Paulus-Schule wird demnächst Strom geliefert – was nicht zuletzt dem Einsatz der dortigen Bürgermeisterin zu verdanken ist!“
„Der schadstofffreie Strom von Solarzellen ist nicht nur ein sinnvoller Beitrag für ein umweltfreundliches dezentrales Energiekonzept, sondern brächte auch noch Geld in die Kreiskasse“, führt der Umweltpolitiker dazu aus, „Das ist auch dem Kreisausschuss beim Nachrechnen für das Mainhausener Projekt nicht entgangen! Deswegen ist die bisherige Verweigerungshaltung der Umweltdezernentin Claudia Jäger nicht nur komplett unvernünftig, sondern auch zum Schaden für den Kreis!“

Längst hat das die Lokalpolitik andernorts erkannt: Beispielsweise liefert in Erlangen jedes Schuldach Strom und in Frankfurt wird jeder neue Schulbau in Passivbauweise errichtet.
„Und wenn die große Koalition im Kreis schon nicht mit sinnvollen Investitionen in der Perspektive Geld verdienen will, sollte sie es wenigstens den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen“, fordert Hans-Peter Bicherl mit dem Blick auf lukrative Bürgersolaranlagen z.B. in Mainhausen oder Dreieich, „Der Kreis müsste dafür einfach nur seine Dächer zur Verfügung stellen!“

Als besonders interessant betrachten die Grünen auch die Nutzung von Erdwärme für das neue Seligenstädter Schulgebäude: „Geothermie macht unabhängig von Gas- und Ölpreisen und wird – auch im Kreis Offenbach – schon vielfach genutzt“, so Hans-Peter Bicherl, „Wie jeder Privathaushalt, so leidet auch jeder Kreishaushalt unter steigenden Energiepreisen. Zwar verbessern die Sanierungen der Schulgebäude durch angebrachte Dämmungen und neue Fenster die Bilanz, reißen aber das Ruder noch lange nicht herum. Deswegen ist es höchste Zeit, endlich umzudenken und moderne Technik zum Einsatz zu bringen! Mit einem Weiter-wie-gehabt bleiben Klimaziele im Kreis Offenbach Makulatur!“


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