31.01.2012 | Rubrik: Presse | Thema: Dietzenbach, Verkehr | Stichwort: Dietzenbach, Verkehr
Waldackerkreuzung, Dietzenbach: Win-Win-Lösung für alle?
Grüne wollen Kreisellösung prüfen lassen

Andrea Wacker-Hempel
Foto: Uta MoslerMit einem Antrag für die Kreistagssitzung am 8.2.2012 wollen die Grünen prüfen lassen, ob ein Kreisverkehr für die so genannte „Waldackerkreuzung“ (Kreuzung B 459 und K 174) die bessere Verkehrslösung sein kann.
„Die Schließung der Linksabbieger-Spur an der Ampel der K 174 – von Dietzenbach kommend – hat zwar die alltäglichen Staus in Waldacker minimiert, für Dietzenbach aber gleichzeitig ein ganzes Bündel an Problemen nach sich gezogen“, begründet Andrea Wacker-Hempel, Kreistagsabgeordnete und Dietzenbacher Stadtverordnete, „Gerade der LKW-Verkehr, der das Gewerbegebiet Nord zum Ziel hat und dieses direkt über die Waldstraße erreichen könnte, sucht sich vermehrt seinen Weg durch Dietzenbach – teure Straßensanierungen für die Stadt sind ein Teil der Folgen!“
Eine Win-Win-Situation für den Gesamtverkehr könnte nach Ansicht der Grünen ein Kreisel sein. „Der LKW-Verkehr würde wieder um Dietzenbach herum direkt in die Gewerbegebiete fahren und der Durchgangsverkehr könnte ohne Stau fließen“, erläutert Andrea Wacker-Hempel, „Und schlußendlich wäre es auch für den Radverkehr eine gute Lösung, da die Radweg-Lücke zwischen Dietzenbach und Waldacker geschlossen werden könnte.“
Die Grünen legen großen Wert darauf, dass sie an einer einvernehmlichen Lösung der Nachbarstädte in Zusammenarbeit mit dem Amt für Straßenwesen interessiert sind.
„Natürlich werden die Kosten ein starkes Gegenargument sein“, so Andrea Wacker-Hempel weiter dazu, „Aber auch eine große Ampelanlage ist nicht gerade günstig im Unterhalt – deswegen ist auf Dauer gesehen die Differenz gar nicht so gigantisch.“
„Wir wollen eine zukunftsorientierte und einvernehmliche Lösung“ so Andrea Wacker-Hempel abschließend, „Die jetzige Lösung auf Kosten der Stadt Dietzenbach erfüllt diese Ansprüche nicht.“


