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17.01.2005 | Rubrik: Presse | Thema: Verkehr | Stichwort: Flughafen

Planfeststellungsverfahren Flughafen: Einspruch erheben – Ausbau verhindern!

Bündnisgrüne Kreistagsfraktion appelliert an Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeiten des Planfeststellungsverfahrens zu nutzen

„Jetzt gilt´s! Wer jetzt versäumt, seinen Protest gegen den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens zu formulieren, vergibt Chancen, die Region als lebenswerte Region zu erhalten und eigene Interessen zu wahren!“, unterstreichen Reimund Butz und Andrea Wacker-Hempel von der bündnisgrünen Kreistagsfraktion ihren Appell an die Bürgerinnen und Bürger.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens tritt das Genehmigungsverfahren zum Ausbau einer weiteren Landebahn nun in die entscheidende Phase: Ab heute, den 17. Januar 2005, müssen die Unterlagen zum Verfahren in den Kommunen – in der Regel in den Rathäusern und Büchereien – ausliegen. Im Kreis Offenbach gilt das für Dietzenbach, Dreieich, Langen, Heusenstamm, Neu-Isenburg, Obertshausen, Rodgau, Mühlheim und Egelsbach.
Die Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger gegen den geplanten Flughafenausbau müssen schriftlich bis zum 2. März 05 beim Regierungspräsidium in Darmstadt eingegangen sein.
Dabei sollte insbesondere die ganz persönliche Betroffenheit formuliert werden: Das können z.B. sowohl gesundheitliche Beeinträchtigungen in Folge eines Ausbaus als auch Wertminderungen von Immobilien und z.B. der damit verbundene Verlust an Alterssicherung sein oder bereits vorhandene oder zu erwartende Einschränkungen in der Lebensqualität oder der Entwicklungschancen der Kinder, da Lärm die Lernfähigkeit nachweisbar einschränkt.
Nur diejenigen, die jetzt ihre persönlichen Argumente gegen den Ausbau formulieren, haben später die Möglichkeit, gegen eine mögliche neue Landebahn vorzugehen und Entschädigung zu fordern.
„Ohne Frage erfüllt der Flughafen eine wichtige wirtschaftliche Funktion in der Region, aber das Machbare in einem Ballungsraum – sozusagen der Ausbau eines „innerstädtischen“ Flughafens – hat unweigerlich Grenzen“, so Andrea Wacker-Hempel weiter und führt dazu aus, dass eine mögliche Verdoppelung der Flugbewegungen auf rund 900.000 pro Jahr eine erhebliche Zunahme der Lärm- und Schadstoffbelastung für die Region mit sich bringe.

Für das Kreisgebiet wäre zudem mit einer erheblichen Zunahme des Straßenverkehrs zu rechnen, den das jetzige Straßennetz kaum auffangen könnte: Folge wären weitere Asphaltbahnen in der Landschaft zusätzlich zu einem Bannwald- und Biotopverlust in der Größe von ca. 550 Fußballfeldern. Zudem wäre das Absturzrisiko durch die Nähe der Vogelflugrouten erheblich und durch die Nachbarschaft einer großen Chemiefabrik extrem gefährlich.
„Gerade angesichts vieler Firmenkrisen erscheint das von Fraport gebetsmühlenartig wiederholte Arbeitsplatzargument zwar gefällig – wir befürchten aber, wie Fachleute auch, dass durch einen Ausbau des Flughafens letztlich eher mehr Arbeitsplätze verloren gehen könnten bzw. verlagert würden als angeblich neue entstehen werden“, so Andrea Wacker-Hempel abschließend.

Unterstützung finden Bürgerinnen und Bürger zu ihren Einspruchsmöglichkeiten z.B. bei:


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