29.06.2005 | Rubrik: Anträge
Sonnenblumenschule Langen
Antrag zur Kreistagssitzung am 20. Juli 2005
Beschlussempfehlung:
Der Kreisausschuss wird aufgefordert, eine Aufstellung inkl. Kostenkalkulation darüber vorzulegen, welche Maßnahmen notwendig wären, um
- das derzeitige Betreuungsangebot an der Sonnenblumenschule trotz steigender Schülerzahlen in dem bisherigen Umfang zu erhalten,
- den Ausbau zur Ganztagsschule voranzubringen.
Die Aufstellung soll rechtzeitig vor Beginn der Haushaltsberatungen für den Haushalt 2006 vorliegen und auch darüber Auskunft geben, wann eine Anmeldung für das IZBB-Programm erfolgen könnte.
Begründung:
In seiner Sitzung am 11.12.2002 wurde vom Kreistag eine Vorlage verabschiedet, in der insgesamt 9 Grundschulen aufgeführt sind, an denen zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Ganztagsangebot errichtet werden sollte:
- Gartenstadtschule, Rodgau
- Sterntalerschule, Dietzenbach
- Waldschule, Obertshausen
- Freiherr-vom-Stein-Schule, Rodgau
- Albert-Schweitzer-Schule, Langen
- Sonnenblumenschule, Langen
- Wilhelm-Hauff-Schule, Neu-Isenburg
- Ludwig-Erk-Schule, Langen
- Münchhausenschule, Rodgau
Lt. Antwort des Kreisausschusses vom 26. April 2005 wurden folgende Schulen für das IZBB-Programm in folgender Reihenfolge angemeldet:
- Sterntalerschule, Dietzenbach
- Waldschule, Obertshausen
- Albert-Schweitzer-Schule, Langen
- Geschwister-Scholl-Schule, Langen
- Regenbogenschule, Dietzenbach
- Wingertschule, Dreieich
- Wilhelm-Hauff-Schule, Neu-Isenburg
Informell wurde angemeldet: Wilhelm-Leuschner-Schule, Egelsbach
Für das IZBB-Programm wurden für 2005 folgende Schulen angemeldet:
- Käthe-Paulus-Schule, Mainhausen
- Hans-Christian-Andersen-Schule, Neu-Isenburg
- Erich-Kästner-Schule, Dreieich
- Münchhausenschule, Rodgau
Die Ludwig-Erk-Schule, Langen wurde zwischenzeitlich mit kreiseigenen Mitteln erweitert ebenso wie die Gartenstadtschule und die Freiherr-vom-Stein-Schule in Rodgau.
Aus der Liste 2002 sind somit einzig an der Sonnenblumenschule keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen worden, was in der Antwort vom 26.4.05 sowohl haushalterisch als auch mit der regionalen Ausgewogenheit begründet wird.
Gleichzeitig gilt das Langener Nordend, in dem die Sonnenblumenschule liegt, als Stadtteil mit besonderem Förderbedarf, was auch die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ begründete. Der Anteil fremdsprachlicher Familien ist besonders hoch und macht zusätzliche Förderung besonders notwendig.
Im aktuellen Schulentwicklungsplan ist für die Sonnenblumenschule angeführt: „Erweiterung für die Errichtung eines Ganztagsangebotes in Abstimmung mit der Stadt Langen.“
Der Antrag der Schule auf die Einrichtung einer ´Ganztagsschule nach Maß´ inklusive eines Konzeptes liegt seit 2002 dem Kultusministerium sowie dem staatlichen Schulamt und dem Kreisschulamt vor.
Aktuell ist zudem auch das Betreuungsangebot der Schule aus Kapazitätsgründen gefährdet: Die Frage, ob es zutreffend sei, dass das derzeitige Betreuungsangebot aufgrund des Raummangels ab dem Schuljahr 2005/2006 nur eingeschränkt angeboten werden kann und ab dem Schuljahr 2006/2007 eventuell entfallen muss, wurde in der Antwort des Kreisausschusses vom 25.5.2005 mit „Ja“ beantwortet.
Schlussfolgernd ist dringender Handlungsbedarf im Sinne eines Ausbaus der Sonnenblumenschule gegeben.


